1988 gründeten Rudi Pinke und Andreas Herrmann das Christliche Zentrum
Frankfurt (CZF). Dies geschah mit dem Anliegen, dem christlichen Glauben zeitgemäße
Ausdrucksformen zu geben. Diese Art von Gemeindearbeit fand sehr schnell breiten
Anklang, so daß sich bereits nach eineinhalb Jahren regelmäßig
300 erwachsene Gottesdienstbesucher trafen.
Durch ein beständiges Wachstum und durch die Tatsache bedingt, daß
eine ganze Reihe der Gäste auch aus dem westlichen Rhein-Main-Gebiet
kamen, wurde die Gründung des Christlichen Zentrums Wiesbaden in Angriff
genommen. So begannen im September 1990 die regelmäßigen Gottesdienste
des CZW mit zunächst etwa 45 erwachsenen Personen. Die Gottesdienste
fanden abends in den Räumen einer amerikanischen Kirchengemeinde statt.
Von Anfang an war das Konzept und der Stil dem des CZF sehr ähnlich.
Das Gesamtkonzept der Arbeit war auch hier bedürfnisorientiert ausgerichtet.
Aus diesem Ansatz entstanden nach und nach die verschiedensten Angebote. So
starteten ehrenamtliche Mitarbeiter z.B. Mutter-Kind-Kreise, "Miniclubs"
genannt, die Hilfe und Unterstützung u.a. durch ein breitgefächertes
Themenangebot im Bereich Erziehung und Familie sowie zahlreiche Freizeitaktivitäten
anbieten. Heute erstreckt sich das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder
auf über 20 Dienstbereiche, wie z.B. Kinder- oder Seelsorgearbeit, Frauen-
und Männerarbeit, Kursangebote u.v.m.
Wie erwartet zog auch diese Arbeit vor allem solche Menschen an, die sich
von traditionell geprägten Kirchengemeinden nur schwer ansprechen lassen.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt treffen sich regelmäßig ca. 450-500
Erwachsene und etwa 170 Kinder sonntags zum Gottesdienst. Das CZW ist heute
eine eigenständige Gemeinde, die Impulse weit über das westliche
Rhein-Main-Gebiet hinaus weitergibt.