
Traumhafte oberösterreichische Berge, gutes Wanderwetter an fast allen vier Tagen, zudem eine gediegene (dennoch bezahlbare) Unterkunft in dem komplett sanierten Schloß Klaus, waren die Zutaten für eine gelungene CZW-Männerfreizeit.
Ob ungeübte Wiesbadener Flachland-Tiroler oder durchtrainierter Highlevel-Bergwanderer,
für jeden der Männer gab es die geeignete Tour oder den "passenden"
Berg.
Als "warming-up" stand am ersten Tag für alle eine einfache
Einstiegstour auf den Plan. Also eine so genannte "Lowlevel-Tour",
die eigentlich für ungeübte Bergwanderer gedacht sein sollte. Sie
führte uns mit 1605 Metern auf den relativ flachen "Hausberg"
Spering. Dennoch: Die 1000 Höhenmeter, die es zu überwinden galt,
zehrten bei den meisten an den Kräften - von wegen "low level".
Exzellent dagegen war die Aussicht, die für die Strapazen entlohnte.
Zurück im Tal am "Haussee" des Schlosses, löschten wir
erst mal unseren Durst bei gepflegtem Bier, Wein oder Radler, je nach Gusto.
Am nächsten Tag gab es, bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel,
zwei Touren zur Auswahl. Darunter nun auch mal eine "echte" Lowlevel-Tour
auf die "Rote Wand".
Zunächst ging es für alle erst mal mit der Standseilbahn hoch. Von
da aus zu Fuß weiter, vorbei am Brunnsteiner See zur 1872 Metern gelegenen
"Rote Wand". Ihren Namen hat sie aufgrund ihrer rötlichen Gesteinsfärbung.
Dort trennten sich unsere Wege.
Nach gemeinsamen Gipfel-Picknick bei grandiosem Ausblick auf die umliegenden Berge wagten die drei verwegenen Gesellen Jan, Carsten und Mark einen weiteren (recht steinigen) Aufstieg, hinauf zum 2131 Meter hohen "Toten Mann". Für die Highlevel-Tour auf den karg-kahlen Zweitausender galt es immerhin noch weitere 260 Höhenmeter zu überwinden. Unser eigentliches Ziel, der 2387 Meter hohe Warscheneck, blieb aus Zeitgründen allerdings unerreicht.
Nicht ganz hold war den Männern am vorletzten Tag das Wetter. Geplante Tourenangebote, wie Canyoning oder Höhlenwanderung fielen mangels Beteiligung regelrecht "ins Wasser". Für uns kein Grund zum Trübsaal blasen. Die Hälfte der Männer gönnten sich stattdessen einen schönen Tag in den Thermen, die andere Hälfte eine Sightseeing- und Shopping-Tour durch die romantische Altstadt Steyrs, die am gleichnamigen Fluss liegt.
Nach den täglichen warmen und lecken Abendessen und dem anschließendem Lobpreis gab es abends ein weiteres Highlight: Wie man sich etwa seinen geheimen (Berufs-) Wünschen bewusst wird und sich Ziele im Leben setzt, darüber unter anderem referierte anschaulich Uwe Juli in seinen professionell und sehr praxisnah gehaltenen Abend-Workshops. Gemütliches Beisammensein bei Wein, Bier bildete den täglichen Abschluss. Gute geistliche Kost für den Tag gab Mathias morgens in seiner Andachten zum Psalm 23.
Kurzum: Es war eine rundum gelungene Männerfreizeit, zwischenmenschlich meist in guter Atmosphäre - und für viele ein wirklich entspannender Kurzurlaub. Wer die Freizeit verpasste: Keine Sorge, es soll eine weitere viertägige Männerfreizeit geben. Näheres demnächst!
Weitere Infos erteilt hierzu Touren-Organisator Mathias Umbach, Tel. 06122-9123-14
Weitere Infos und Bilder zu Schloss Klaus (der Fackelträger) unter www.schlossklaus.at
Text: Carsten Becker











