Christliches Zentrum Wiesbaden

Die Kleinste Kirche der Welt in Wiesbaden vom 30.01. bis 05.02.06

28 der insgesamt 70 Smarts von ProChristMobil waren eine Woche unterwegs in Wiesbaden und Umgebung. Das CZW hatte 7 der Fahrzeuge gebucht und wir waren mit einem Team von insgesamt 15 Personen täglich unterwegs in Wiesbaden unter anderem auf dem Mauritiusplatz, dem Schlossplatz und am Luisenplatz.
An den jeweiligen Plätzen haben wir ca. 2 Stunden gestanden, übrigens am Samstagvormittag mit weiteren 70 Personen aus der Gemeinde auf dem Mauritiusplatz und zusätzlich mit Kaffee und Kuchen, den wir an die Passanten verschenkt haben. Am Dienstag waren den ganzen Tag im Rheingau, wo an einigen Orten Lokalpolitiker Grußworte gesprochen haben und selbst der Kanzler der EBS war dabei.
Wir haben mit ungezählten Menschen über den Glauben an Jesus gesprochen, viele haben uns ihr Herz ausgeschüttet, für nicht wenige Menschen haben wir beten dürfen und es gab auch etliche die erstmals selbst gebetet haben und ihr Leben in Gottes Hand gelegt haben.
Im Anschluss findet Ihr einige Erlebnisberichte von Teilnehmern der Aktion:

Pierre aus Wiesbaden schreibt:

Vor ca. zwei, drei Wochen als wir als Team auf dem Schlossplatz vor dem Hessischen Landtag, in der Hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden standen, um Passanten von Jesus zu erzählen und sie über die Aktion von Pro Christ ( kleinste Kirche der Welt usw.) aufzuklären, passierte mir folgende, recht amüsante, wahre Sache:
Ein Mann mit auffällig, knallrotem Schal und ebenso roter Pudelmütze marschierte an mir vorbei. Als ich ihn auf Jesus hinweisen wollte entgegnete er mir, dass wir uns versündigen indem wir die Menschen mit unserer Botschaft vergiften. Ich war sehr überrascht und fragte ihn darauf was an unserer Botschaft giftig sei worauf er erwiderte, alles. Elvis lebe, nur Elvis alleine könne retten und erlösen, war seine Meinung, woraufhin ich ihn fragt ob ich also hier und jetzt mit ihm beten und Elvis in mein Leben einladen könnte. Daraufhin erwiderte er: ? Schau mal. Dort oben irgendwo ( mit dem Finger die Fußgängerzone hinauf zeigend), ist ein Plattengeschäft. Wenn du dir dort eine Platte von Elvis Presley kaufst und anhörst, erfährst du wahrhaftige Spiritualität? Ich erwiderte das Elvis aber tot sei und durch seinen überhöhten Tablettenkonsum, als Süchtiger starb. Er meinte dass, Hunderte Tausende von Menschen jahrein jahraus nach Memphis pilgern um Elvis anzubeten. Ich versicherte ihm dass ich kein solcher Elvisjünger sei, aber Elvis singen könne. Also sang ich ihm ein paar Strophen von Elvis bekanntem Song? Love me tender, love me true...? und es gefiel ihm ganz gut. Daraufhin stellte ich ihm folgende rhetorische Fragen. Wenn Menschen nach Memphis Tennessy pilgern dann liegt dort wer im Grab? Elvis, natürlich! Wenn Menschen nach Asien pilgern um Buddha oder Krishna anzubeten, dann liegt da wer im Grab? Genau. Buddha oder Krishna, ist doch klar! Falls jemand nach Arabien pilgert um das Grab Mohameds zu besuchen dann wird er dort die sterblichen Überreste Mohammeds finden? . Dann sagte ich ihm, dass ich mich bei meinem letzten Besuch in Israel, davon überzeugen durfte das vermeintliche Grab in das Jesus gelegt wurde, immer noch lehr war. Ich versicherte ihm das Jesus lebt und von den Toten auferstanden ist und das egal wo man auch sucht, seinen Körper hier auf der Erde nicht mehr finden könne. Ich muss hier, leider damit enden dass, er sein Leben zu dem Zeitpunkt nicht Jesus gab. Aber ich denke diese Unterhaltung blieb nicht ohne einen gewissen Nachgeschmack in seiner Erinnerung haften. Er war ein sehr verletzter Mensch der aus was für Gründen auch immer verbittert auf das Evangelium regierte.
An anderer Stelle hatten wir ein Gespräch mit einem jungen Paar über unsere Aktion und über den Glauben. Die Frage, ob sie ihr Leben Jesus geben wollten, verneinten sie, daraufhin fragten wir sie, ob wir für sie beten dürften. Da hatten sie nichts dagegen. Nach dem Gebet fragten wir erneut, ob sie nun bereit seine ihr Leben in Gottes Hand zu legen und, siehe da, nu wollten sie und wir konnten für sie beten und sie gaben erstmals ihr Leben bewusst in Gottes Hand.

Christiane aus Flörsheim schreibt folgendes:

Also ich finde ProChrist ist eine SMART Aktion.
Ich war sehr beeindruckt, was und wer da alles dahinter steckt, also
abgesehen von unserem Herrn.
Die Einführung in Wiesbaden war schon sehr ausführlich, aber genauso
auch nötig. Sicher hat es sich auch bewährt die SMARTS nach der
Theorie und dem Gebet zu erkären (ich persönlich fahre ja einen SMART
und es bedurfte keiner Erklärung, lächel).
Grosses Kompliment wie gut alles organsiert war, und es so einen
SMARTEN Ablauf gab, egal ob auf dem Weg zur Waschanlage (ja die Autos
wurden uns aus Polen gebracht und waren doch recht angeschmutzt). In dem
Zusammenhang war es sehr gut, etwas über Gemeinden in Polen zu hören!
Auch, dass es täglich ein wohlschmeckendes Mittagsmahl gab, erwähne
ich gerne lobend.
Ich bin noch immer angenehm überrascht wie viel Öffentlichkeit
ProChrist erreicht. Viele Menschen in meinem Umfeld kannten
ProChrist, lange bevor ich davon hörte und viele andere sagen Dinge
wie: Ja die waren doch im Fernsehen!!
Tja, die Wege des Herrn....und damit bin ich beim wichtigsten Thema:
Die Strasseneinsätze waren eine wirklich gute Sache und es ist schön
zu sehen, wie viele Menschen dort draußen in Wiesbaden (oder wo auch
immer im Land) noch hungrig nach dem Herrn sind und wir konnten
vielen davon Speise zur rechten Zeit geben.
Egal ob wir Fatma die weinend auf den Bus wartete trösten konnten
oder dem meckerenden Zeitgenossen (besser die Kirche verteilt Kondome
und Erbensuppe...) zumindest Gottes Segen wünschen konnten. Ob es der
Gehbehinderte war, der Hilfe beim Überqueren der Strasse brauchte
oder die türkischen Jungs, die nur mal die SMARTS angucken wollten
und dann auch für sich beten liesen. Bei der EBS war ich persönlich
nicht dabei, doch habe ich die begeisterten Zeugnisse gehört..(Auch
Banker brauchen Gott) ..GOTT lebt. ELVIS ist tot...grins
Persönlich weiß ich nicht, wer sein Leben dort oder an Folgetagen an
Jesus übergab...doch ich habe viel von meinen MIT Smartern gehört und
ich weiß...diese Welt ist noch lange nicht satt.
Steter Tropfen höhlt den Stein.

Oli aus Wiesbaden berichtet:

An einem Tag auf dem Mauritiusplatz kam einmal ein junger Mann auf mich zu, er war Banker und arbeitete in Frankfurt, und fragte mich, ob ich nicht ein gute Geschäftsidee für ihn hätte, er suche etwas, wo er das schnelle Geld machen könne. Darauf antwortete ich ihm, das ich ihm so etwas nicht bieten könne, aber nach kurzem überlegen und einem Stossgebet, sagt ich ihm, ich könne ihm aber das Geschäft seines Lebens anbieten. Er könne Jesus in sein Leben aufnehmen und das wäre dann besser als jedes andere Geschäft auf dieser Welt. Er schaute mich ungläubig an, überlegte einen Moment und dann plötzlich liefen ihm die Tränen über die Wangen und er sagte ja, das wolle er jetzt tun, er wolle Jesus kennen lernen. Wir beteten gemeinsam und er nahm Jesus in sein Leben auf.
Ein anders Mal stieg jemand mit mir in den Smart zu einem 3-Minuten Gottesdienst, er war Kriegsveteran aus dem 2. Weltkrieg und hatte immer noch Verletzungen von damals, die schmerzten. Er sagte mir, das seit über 40 Jahre er in keiner Kirche mehr war und niemand mehr für ihn gebetet hatte. Ich bot ihm an für ihn zu beten und auch ihm liefne die Tränen als er von der Gegenwart Gottes und Seiner Liebe angerührt wurde.

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