Jenseits von Traditionen und kalten Kirchenbänken ist der Erstbesucher normalerweise überrascht von einer geballten Ladung echter Lebensfreude, die sich z.B. in modernen Liedern ausdrückt. Hier feiern wir Gott und begegnen Ihm. Eine inspirierende Predigt holt jeden Besucher in seiner Lebenssituation ab. Oft hat man das Gefühl, beschenkt und verändert wegzugehen - und genau das wünschen wir uns! Unser gemeinsamer Gottesdienst am Sonntagmorgen ist der Dreh- und Angelpunkt unseres gemeindlichen Lebens.
Wir finden, daß das Leben trotz aller Schwierigkeiten und unangenehmen Einflüsse lebens- und bejahenswert ist. Die Bibel zeigt uns keinen griesgrämigen, sondern einen lebensbejahenden Gott. Auf dieser Basis entwickelt sich eine dynamische Lebensfreude - ein echtes Rezept gegen Frustration und hängende Köpfe. Wir wollen Spaß haben und auch im Gottesdienst mal lachen können. Gleichzeitig können wir sehr ernsthaft und tiefgehend sein, denn auch wir wissen, daß das Leben nicht nur aus Sonnenschein besteht. Wir denken: Mit einer lebensbejahenden, positiven Grundeinstellung läßt sich auch das richtige Maß an Tiefgang und Fürsorge für den einzelnen entwickeln.

Die Gemeinde wird von vielen jungen Familien besucht und auch mitgetragen. Deshalb gehören auch die Kinder dazu, für die wir ein kindgerechtes adäquates Programm für alle Altersstufen entwickelt haben. Sie werden auch in Zukunft das Gemeindebild mitprägen, was gerade die etwas Älteren unter uns immer wieder herausfordert. Wir wollen ein gesundes Gemisch aus junggebliebener Weltoffenheit, moderner (manchmal auch lauterer) Musik, und gleichzeitig doch liebevoller Rücksichtnahme aufeinander.

Ein Pferd gehört vor und nicht in die Kutsche. Genauso sollte auch in einer lebendigen und dynamischen Gemeinde das sprühende Leben vorneweg gehen und nicht durch institutionelle Gemeindestrukturen eingeengt werden. Deshalb bemühen wir uns um Flexibilität. So soll z.B. ein Gottesdienst vom Leben und nicht von der Liturgie bestimmt sein. Gemeindeprogramme sollten spontan geändert werden können, wenn sie nicht mehr bedürfnisorientiert ausgerichtet sind. Wenn es uns angebracht erscheinen würde, würden wir auch während der Woche Gottesdienste feiern ...